Heidekrautbahn Ausschuss 26. September 2019

Präsentation der neuen Kreuzungsvariante für den Bahnübergang Schildow Nord

Schildow. Am 26. September 2019 tagte zum vierten Mal der Ausschuss “Heidekrautbahn” im Bürgersaal in Schildow. Geladen war auch die NEB (Niederbarnimer Eisenbahn) und das Planungsbüro GRUPPE PLANWERK zur Vorstellung neuer Planungsergebnisse.

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses wurde Frau Katja Behrendt-Didszun (CDU) einstimmig gewählt, die nun anstelle von Mario Müller (CDU) im Ausschuss Heidekrautbahn ist.

Vorheriges Kreativtreffen am 19. September 2019

Im Vorfeld des Ausschuss fand am Donnerstag, 19. September 2019, ein von mir initiiertes und kreatives Treffen statt, um die Kreuzungsvariante des Bahnübergang Schildow Nord noch einmal neu zu denken. Denn mit der zuletzt vorgestellten Lösung konnte sich niemand so richtig anfreunden.

Mit anwesend waren Herr Labitzky (Bauamtsleiter der Gemeinde), Herr Haberkern (Gemeindevertreter, Freie Wähler), Herr Oertner (sachkundiger Einwohner, HKB Ausschuss) und Herr Reibetanz sowie Herr Gradt (GRUPPE PLANWERK), die mit der städtebaulichen Planung rund um das Projekt der Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn beauftragt sind.

Herr Oertner und ich hatten uns im Vorfeld über mehrere Kreuzungsvarianten Gedanken gemacht und zu Papier gebracht. Diese haben wir vorgestellt und zur Diskussion gegeben. Das Treffen war sachlich und fachlich auf einem hohen Niveau und es hat Spaß, gemacht mit den Anwesenden über die Variantenentwürfe zu diskutieren. Schlussendlich wurde meine Kreuzungsvariante favorisiert und zur weiteren Prüfung übernommen. 🙂

Die Kreuzungsvariante Schildow Nord

Uns war wichtig, die Hauptverkehrsader Mühlenbecker Straße zu priorisieren, um möglichst ungehindert den Verkehrsstrom passieren zu lassen. Der bisherige Kreuzungsverlauf sollte möglichst wenig verändert werden. Alle anderen Straßen sollten sich der Landesstraße unterordnen. Zudem sollte erreicht werden, dass die bestehende Busverbindung 806 möglichst ungehindert fahren kann und dabei sollte eine bessere Umsteigebeziehung zwischen dem bestehenden ÖPNV und der Heidekrautbahn erreicht werden.

Dennis Hentscheldennishentschel

Städtebaulich war es wichtig, PKW-Stellplätze, Kiss & Ride, Bike & Ride und einen kleinen Bahnhofsvorplatz mit Infotafel, Kiosk, etc. zu planen, um den Haltepunkt Schildow Nord in einen attraktiven Hotspot zu verwandeln. Nun ist die Gemeindeverwaltung damit beschäftigt die Rahmenbedingungen zu klären und zu prüfen, ob diese Variante realisiert werden kann.

Neue Kreuzungsvariante Schildow Nord

Wir denken, dass es mit dieser Variante gelungen ist, einen neuen Hotspot für Schildow Nord zu schaffen und dabei so wenig wie möglich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur einzugreifen. Es ist die ökonomischste und sinnvollste Lösung.

Nun bleibt zu hoffen, dass der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg und die untere Naturschutzbehörde mit dieser Variante mitgehen und die Grundstücksfragen bezüglich dem Haltepunkt geklärt werden können.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues aus dem Ausschuss zu berichten.


Ihr Dennis Hentschel

Gemeindevertreter
Mühlenbecker Land

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